Wir starten den Tag in einem der schönsten Frühstückssäle auf all unseren Reisen, das Buffet ist überdies sehr edel und die Tafelmusik einer Harfenspielerin passt bestens.
Es ist immer noch trüb und regnerisch, gerade richtig, um eine geführte Privattour mit einem alten Armeebüssli zu machen.
Wir erhalten von unserm Guide zahlreiche Informationen zu sieben Schwestern, den Wolkenkratzer aus der Stalinzeit, zum modernen Financial District oder zur Erlöserkirche, welche wir besichtigen.
Den zweiten Teil der Tour machen wir mit einem interessanten jungen Russen, welcher sich nebst dem Studium als freiberuflicher Journalist und eben als Führer betätigt. Mit ihm machen wir eine Metrotour, was wirklich spannend ist. Die U-Bahn wurde in verschiedenen Etappen erbaut und wird auch heute noch laufend erweitert. Es hat mittlerweile unzählige Linien, die Züge verkehren im 2-Minuten-Takt und werden von täglich rund 8 Mio Passagieren benutzt. Die älteren Stationen aus der kommunistischen Zeit sind sehr sehenswert. Da würde viel Wert auf die Gestaltung gelegt, Stalin hat sich hier verschiedene Denkmäler gesetzt.
Sein Kontervei, welches früher überall präsent war, wurde jedoch nach seinem Ableben entfernt, weil er bekanntlich mit seinem Regime Millionen massakrierte. Die Geschichte Russlands ist geprägt von Kriegen, was sich auch in der Gestaltung der Gemälde oder Mosaiks in der Metro niederschlägt. Im Verläufe unserer dreistündigen Tour sehen wir rund ein Dutzend der schönsten Stationen, welche teilweise wie Kathedralen erbaut wurden. Die echten Kathedralen waren ja den Atheisten/Kommunisten eher ein Dorn im Auge, hier scheint man Ersatz gefunden zu haben. Als öV-Spezialisten (bzw. Ehemalige...) sind wir fasziniert von diesem U-Bahnsystem und den fantastischen Bauten im Untergrund.
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Es ist immer noch trüb und regnerisch, gerade richtig, um eine geführte Privattour mit einem alten Armeebüssli zu machen.
Wir erhalten von unserm Guide zahlreiche Informationen zu sieben Schwestern, den Wolkenkratzer aus der Stalinzeit, zum modernen Financial District oder zur Erlöserkirche, welche wir besichtigen.
Den zweiten Teil der Tour machen wir mit einem interessanten jungen Russen, welcher sich nebst dem Studium als freiberuflicher Journalist und eben als Führer betätigt. Mit ihm machen wir eine Metrotour, was wirklich spannend ist. Die U-Bahn wurde in verschiedenen Etappen erbaut und wird auch heute noch laufend erweitert. Es hat mittlerweile unzählige Linien, die Züge verkehren im 2-Minuten-Takt und werden von täglich rund 8 Mio Passagieren benutzt. Die älteren Stationen aus der kommunistischen Zeit sind sehr sehenswert. Da würde viel Wert auf die Gestaltung gelegt, Stalin hat sich hier verschiedene Denkmäler gesetzt.
Sein Kontervei, welches früher überall präsent war, wurde jedoch nach seinem Ableben entfernt, weil er bekanntlich mit seinem Regime Millionen massakrierte. Die Geschichte Russlands ist geprägt von Kriegen, was sich auch in der Gestaltung der Gemälde oder Mosaiks in der Metro niederschlägt. Im Verläufe unserer dreistündigen Tour sehen wir rund ein Dutzend der schönsten Stationen, welche teilweise wie Kathedralen erbaut wurden. Die echten Kathedralen waren ja den Atheisten/Kommunisten eher ein Dorn im Auge, hier scheint man Ersatz gefunden zu haben. Als öV-Spezialisten (bzw. Ehemalige...) sind wir fasziniert von diesem U-Bahnsystem und den fantastischen Bauten im Untergrund.
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