Heute beschäftigen wir uns mit dem Land Belize und der
Maya-Kultur. Das Schiff legt an einer wunderschönen Insel an, welche eigens für
die Kreuzfahrtschiffe angelegt wurde. Das Land lize, welches noch in den 90er Jahren
Schlagzeilen mit Bürgerkriegen machte, setzt heute voll auf die Karte
Tourismus. Die Belizer sind stolz ein eigenes Land zu sein und trotzdem dem
Common Wealth nicht ganz abgeneigt. So ziert die Queen auch heute noch die
Banknoten des Landes.
Auch hier ist vieles gleich, wie in Kuba; Die schönen
farbigen Wohnhäuser, einfach, zweckmässig und offen, Es braucht keine Fenster
und Gäste sind offensichtlich ebenfalls herzlich willkommen. Belize gehört zu Zentralamerika
und ist keine Insel, auch wenn man das glauben könnte , wenn man mit dem Schiff
ankommt. Seit 1991 unabhängig, sind sie stolz auf all ihre Errungenschaften, so
auch die 4 Highway, welche das Land durchqueren. Unser Gide meint, man gehe
hier nicht verloren, wenn doch sei man eh verloren…Solche Wortspiele hören wir
heute einige. Zuerst geht es mit einem uralten, klapprigen Bus zu einer Farm,
welche auf 500 ha (falls ich das richtig verstanden habe…) Gewürze und Blumen anpflanzt.
Auf einer spannenden Traktorführung, wo vorne ein Traktor eine Art Rosswagen
zieht, können wir viele dieser Gewürze riechen und ausprobieren, da der Traktorfahrer
uns immer wieder Müsterchen von einem Baum holt.
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Nach einer Hauslimonade geht
es dann weiter Richtung erster Mayaruine. Ca. 10 km weiter hat man hier eine
grosse Mayasiedlung entdeckt, welche mutmasslich etwa 7000 Bewohner hatte. Wir
lernen vom Gide, dass es eine klare Rangfolge gab, der «Rouler» der Chef war
und dass die Mayas eine Art Brot und Spiele pflegte, wie die Römer. Dafür gab
es eine Art Arena. Was sicherlich allen bekannt ist, ist die Forschung dieses
Volkes über die Sonne, die Sterne und die Mondphasen – der Maya-Kalender ist uns
allen ein Begriff. Die Schrifttafeln sind alle datiert. Kürzlich wurde hier die
zweitgrösste entdeckt, welch ein exaktes Datum vor Christus zeigt. Wir gehen
durchs Gelände und spüren einen Hauch von Mystik.
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Königstron, nur "kriechend" zu erreichen, wegen der hohen Stufen |
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Spielarena |
Nach einigen Erklärungen und
Fragen werden wir dann wieder zum Hafen gebracht, wo uns auf dem Schiff der Zvieri
erwartete. Diesen genossen wir im Sonnenuntergang auf der Terrasse. Dabei kam uns
ein lustiges Schiff entgegen: Eine Art Schlepper und hinten, weiter weg eine Ladung
Container. Wir konnten nicht eruieren woher das Gespann kam, auch nicht, wohin
es geht.
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