2018_11_06 Riff in Honduras


Ab heute sind Caroline und ich die einzigen zwei in der Stamm-Familie, welche alle 5 Kontinente der Welt bereist haben. Mit Honduras kann man in grosszügiger Weise sagen, dass nun Südamerika die Liste komplett macht. Aufgrund der Zeitumstellung sind wir sehr früh wach und beschliessen den Tag im Wirlpool zu beginnen. Also sind wir vor 7.00 schon im warmen Wasser und geniessen es. Nach dem Frühstück legen wir das erste Mal an – in Roatan einer Insel, welche zu Honduras gehört. 

Honduras ist ein eher armes, mittelamerikanisches Land, wo die alten Menschen noch von den Jungen versorgt werden müsse, da es weder Rente noch Gesundheitsversicherungen gibt. Die Familien sind nicht zuletzt darum sehr kinderreich. Den Häusern sieht man an, dass es den Einwohnern nicht so gut geht, entweder lebt man hier vom Fischen oder vom Tourismus, wobei zweiteres sicherlich lukrativer ist. Mich erinnert vieles an Kuba; auch die traumhaften Strände. So stellt man sich Karibik vor. 
Hier können wir mit einem Glassbottom-Boat die zweitgrössten Korallenriffs der Erde bestaunen! Es ist wahnsinnig schön die Fische neben sich schwimmen zu sehen, aber auch, die «Landschaft» der Korallen unter der Wasseroberfläche zu bestaunen. Sie ist der Oberwasserwelt gar nicht so unähnlich! Wir sehen grosse Schildkröten, Zebrafische und einen Fisch mit einemzauberhaften neonblauen Streifen auf dem Rücken. 


Danach gibt es Gelegenheit die Touristenmeile am Westend der Insel anzusehen und schliesslich noch das Bearbeiten der Muscheln, welche hier von Hand mittels einer alte Handwerkskunst, welch aus Italien kommt, wunderschön geschliffen und anschliessend als Schmuckstücke verkauft werden. 


Natürlich hat es auch kleine Kunstwerkläden am Hafen, der heute mit Musik und all dem Verkehr richtig geschäftig ist. Wir gehen wieder an Bord, denn hier wird uns ja der Nachmittagssnack serviert, welcher heute aus Käse, Sandwiches und Chips besteht. Verhungern müssen wir also sicherlich nicht. Um 17.30 legen wir hier wieder ab, die Musiker, welche nun seit unserer Ankunft uns mit karibischen Klängen unterhalten, räumen zusammen. Der Abend besteht aus italienischem Essen und einer Tanzshow "Burn the Floor" das eigens für dieses amerikanische Schiff geschrieben wurde. Das muss man ihnen lassen, den Amerikanern: Unterhaltung ist eine ihrer grossen Stärken.


Kommentare