Wir drehen noch eine Runde in der Altstadt von Rostock und machen dann die obligate Stadtrundfahrt im Doppeldecker-Bus. Mit diesen Busfahrten erhält man in aller Regel eine gute Übersicht in einer fremden Stadt, weshalb wir das meistens machen. Auch heute bewährt sich das, da die Life-Kommentatorin wirklich viele spannende Details über die Stadt und die Geschichte zu erzählen weiss. So hören wir, dass 85 % der Stadt im Krieg in Schutt und Asche lag, während der DDR-Zeit einiges wieder aufgebaut, aber auch vieles ganz gesprengt und im protzigen russischen Stil neu erbaut wurde, so beispielsweise die "Lange Strasse".
Hier fanden dann auch die 1.-Mai-Paraden statt, wo die Leute wohl oder übel mitmachen mussten. Zahlreiche historische Gebäude wurden nach der Wende mit hohen Kosten wieder instand gestellt.
In der Marienkirche besichtigen wir auch die rund 600-jährige astronomische Uhr, die immer noch mit dem Originalwerk läuft. Das Zifferblatt musste aber schon mehrfach ersetzt werden, weil nur etwa 150 Jahre darauf Platz haben... Das geschah erst gerade wieder 2018, somit hat man jetzt wieder einige Jährchen Ruhe.
Die Ausstattung dieser gotischen, seit rund 500 Jahren aber reformierten Kirchen ist erstaunlich überschwenglich. Die Lutheraner haben - im Gegensatz zu den Schweizer Evangelen - keine Bilder oder Altäre rausgeschmissen, sondern im Gegenteil sogar in der Barockzeit noch einen Haufen Klimbim in die Kirchen eingebaut. Auch kann man in jeder Kirche - wie in unseren katholischen - Kerzlein für einen Stutz anzünden. Eine andere Kirche in Backsteingotik aus dem 13. Jahrhundert wurde umfunktioniert: da sind jetzt die Büros der Evang. Kirchenverwaltung und Loft-Wohnungen im Dach untergebracht. Eine Super Idee, offensichtlich sind da die Raumplaner und Denkmalpfleger etwas grosszügiger als die in St. Gallen...
Am Nachmittag sind wir dann mit der S-Bahn (übrigens ein Stadler-FLIRT für die DB) nach Stralsund gefahren und haben Logis im Hafenhotel bezogen.
Hier fanden dann auch die 1.-Mai-Paraden statt, wo die Leute wohl oder übel mitmachen mussten. Zahlreiche historische Gebäude wurden nach der Wende mit hohen Kosten wieder instand gestellt.
In der Marienkirche besichtigen wir auch die rund 600-jährige astronomische Uhr, die immer noch mit dem Originalwerk läuft. Das Zifferblatt musste aber schon mehrfach ersetzt werden, weil nur etwa 150 Jahre darauf Platz haben... Das geschah erst gerade wieder 2018, somit hat man jetzt wieder einige Jährchen Ruhe.
Die Ausstattung dieser gotischen, seit rund 500 Jahren aber reformierten Kirchen ist erstaunlich überschwenglich. Die Lutheraner haben - im Gegensatz zu den Schweizer Evangelen - keine Bilder oder Altäre rausgeschmissen, sondern im Gegenteil sogar in der Barockzeit noch einen Haufen Klimbim in die Kirchen eingebaut. Auch kann man in jeder Kirche - wie in unseren katholischen - Kerzlein für einen Stutz anzünden. Eine andere Kirche in Backsteingotik aus dem 13. Jahrhundert wurde umfunktioniert: da sind jetzt die Büros der Evang. Kirchenverwaltung und Loft-Wohnungen im Dach untergebracht. Eine Super Idee, offensichtlich sind da die Raumplaner und Denkmalpfleger etwas grosszügiger als die in St. Gallen...
Am Nachmittag sind wir dann mit der S-Bahn (übrigens ein Stadler-FLIRT für die DB) nach Stralsund gefahren und haben Logis im Hafenhotel bezogen.
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