2018_03_07_fehlendes Signal und Wiederkehr in Whangarei

Noch ein Nachtrag zu gestern: Die neuseeländische Regierung macht am 06.03.18 eine Volkszählung, bei der auch die Touristen aufgefordert sind, daran mitzumachen. Wir haben also wunschgemäss den Fragebogen im Internet ausgefüllt. Da es in Neuseeland keine Meldepflicht gibt, dient diese Methode eben dazu, den Bevölkerungsstand zu erfassen.


Nun geht's zuerst Richtung Westen an die Küste bei Omapere. Da hat es auf einer Klippe eine sehr schöne Aussicht auf die Tasman Sea und den Naturhafen von Omapere. Da dieser recht schwierig zum hineinfahren war, gab es da von ca 1820 bis ins 20. Jahrhundert hinein eine Signalstation. Diese ist längst verschwunden, aber die Signal Road gibt es noch!


Anschliessend fahren wir der Küste entlang über hügeliges Gelände durch einen ausgedehnten Wald, in dem es noch grössere Kauri-Bestände gibt. Die Bäume sind teils viele Jahrhunderte alt, der grösste ist der Tane Mahuta, ein gewaltiger Baum, zwar nicht der höchste, aber sicher der dickste, welcher einen Stamm von schätzungsweise 250 m3 und ein Alter von ca 2'000 Jahren hat.


Über Dargaville, ein ziemlich seelenloses Kaff (diesen Einduck hatten wir schon auf der letzten Reise...) geht's nun direkt nach Whangarei und für eine weitere Nacht zu unseren Freunden, wo wir im hauseigenen Urwald, ebenfalls unter Kauri-Bäumen (noch etwas jünger, erst ca 150 Jahre alt...) grillieren.


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