2017_05_17 Aligatoren und älteste Stadt

Magnus ist neuerdings ein Bettflüchter, so konnte er den wunderbaren Sonnenaufgang von unserem Hotelzimmer aus geniessen! Seht selber:


Wir gönnen uns zusammen mit 25 anderen typischen Amis ein Frühstück à la americano, will heissen, alles Geschirr ist zum Wegwerfen, werden beladen bis zum geht nicht mehr und die Hälfte davon dann auch gleich weggeschmissen. Es fallt uns zum ersten mal so auf, und wir sind ja wirklich nicht zum ersten mal in den Staaten, wie unsorgsam vor allem mit dem Waste umgegangen wird.

Die Fahrt an diesem wunderschönen Morgen führt uns entlang der A1A, immer der Küste nach, vorbei an den Hurricanegebieten, welche der Sturm Matthew im Oktober 2016 hinterlassen hat, aber auch an tollen Strandhäusern und Villen.



Der erste Halt ist in der Krokodilfarm in St.Augustine. Hier wohnen viele Vogelarten Floridas, einige Schlangenarten und vor allem 23 Arten Krokodile aus aller Welt. Sozusagen eine Sammlung der eigenartigen Reptilien. Von den hiesigen Alligatoren hat es unzählige, auch ganz grosse, fette mit rund 5 Metern Länge - sogar ein Albinoalligator mit Jungen ist hier zu Hause.



Danach entdecken wir mit einem alten Tram, einer Art Hopon-Hopoff-Tram, die Altstadt St.Augustines samt Fort. Wir merken immer wieder, wie schlau die Amerikaner etwas vermarkten können. Die Altstadt ist eine Mischung von Vergnügungspark, Outlet Landquart und Ballenberg. Alles ist natürlich das älteste, das grösste und das traditionsreichste. Wenn hier schon mal was älter als 100 Jahre alt ist, so muss das gebührend in Szene gesetzt werden. St. Augustine ist tatsächlich für hiesige Verhältnisse sehr alt, die Geschichte der Ortschaft geht bis 1550 zurück. Lange Zeit gehörte der Ort den Spaniern, dann kurz den Engländern und seit rund 200 Jahren zu den USA.




Danach fahren wir nach Jacksonville und wollen uns zu Ehren unserer Tochter auch noch das Fort Caroline ansehen. Leider sind wir ein wenig zu spät - um 17.30 ist es schon geschlossen. Alles auf der Autobahn 95 fahren wir schliesslich unspektakulär nach Brunswick zu unserem heutigen Übernachtungsort, direkt bei der Autobahn. Heute sehen wir vom Zimmer aus kein Meer, dafür Lastwagen mit richtiger Schnauze. Die gibt es bei uns ja kaum noch!


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