2.6.2016 aus einem Tagegbaukohlewerk wird ein Naherhohlungsgebiet

Langsam neigt sich unser Spreewald Aufenthalt dem Ende zu, die zweitletzte Etappe über 92km führt uns von Burg im oberen  Spreewald durch frühere Bergbaugebiete im Tagbau nach Thiendorf im Landkreis Meissen. Die Natur wechselt langsam von den wunderschönen Wäldern zur hügeligen Ackerbaulandschaft und damit eben wieder Richtung Industrie.
Die wird uns mit den Kohlekraftwerken am Weg eindrücklich gezeigt. Ich bekam während des Velofahrens sogar schwarze Waden…und trotzdem ist die Gegend reizvoll mit den unzähligen Seen, welche aus den stillgelegten Gruben hier entstehen. Die Gruben werden eine Art renaturisiert, der Dreck (Millionen von Kubik…) herausgebracht, Kraftwerke rückgebaut und dann die Fläche geflutet. Mit jahrelangem Warten bekommen sie hier tolle Seen, mit unverbauten Uferpartien, welche zu Wassersport animieren oder einfach zum flanieren einladen. Eindrücklich zu sehen, wie hier riesige Erholungsgebiete entstehen. So macht man aus Tagbaubergwerken Touristengegenden.
Noch am Fluten bis 2018 

So siehts dann aus! 

In Senftenberg schauen wir uns eine Festung an und machen an einem der neuen Ufer Pause.
Auch heute ist das Wetter uns hold und die Schäden an den Velos halten sich mit gerade einem Kettenrauswurf völlig in Grenzen. Nun geniessen wir die Gartenbeiz in unserem letzten Übernachtungsort Thiendorf.


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