30.5.16 Durch den (Märchen)spreewald

Nach einem Frühstück, das keine Wünsche offen lässt, machen wir uns gestärkt auf unsere erste xxEtappe unserer Spreewaldfahrt. Da Pankow hoch im Norden der Stadt ist und der Spreewald eher im Süden, waren wir gezwungen zuerst die Stadt nochmals zu durchqueren. Das macht aber nichts, da ich auch heute nochmals Dinge neu gesehen habe, die ich so noch nie wahrgenommen habe. So z.b den Charakter von Kreuzberg, die  diversen Kopfsteinpflaster und die Geisterbahnhöfe, bei welchen in der  Trennung nur durchgefahren werden konnte, weil ein Ausgang je im Osten und Westen war, sind schon sehr eindrücklich. Ich habe mir stellvertretend den Nordbahnhof angesehen.



Dann wird es nach dem Mittag mit jedem Kilometer ländlicher,  wir nehmen Kaffee und Kuchen in einer Gross- Gärtnereigaststube. Schliesslich sehen wir den Wald, fahren an unzähligen kleinen Seen und kleinen ostdeutschen Dörfern vorbei, packen die Regenklamotten aus, brauchen sie aber nicht, da uns der Wettergott extrem gütig gestimmt ist und erreichen dann schliesslich die herzige kleine, aber feine Pension Seeschlösschen in Gross Köris.



Ein Zimmer mit Seesicht lässt uns resp. mich die Strapazen des ständigen Sitzens  schnell vergessen. Ein kleiner Apéro vor dem feinen Nachtessen schliesst den ersten Tag beinahe ab. Nur die Besichtigung des Bahnhofes fehlt noch…das erledigen wir als Verdauungsspaziergang. Beeindruckend, dass diese S-Bahnstation sogar ohne Automat auskommt, aber die Bahn im Stundentakt nach Berlin fährt.

Kommentare