Leben in Havanna

Leben in Havanna
Havanna HB
Heute mussten wir das Hotel wechseln, wir sind ins ehemalige Hilton von Havanna gezügelt. Morgen beginnt hier unsere Velotour im Westen Kubas. Danach sind wir an den Strand gelaufen und wollten uns noch den Bahnhof von Havanna ansehen.

Leben auf der Strasse
Leider ist der „under construction“ und geschlossen, also haben wir uns aufgemacht nochmals durch die Altstadt zu gehen. Beeindruckt haben wir nochmals einen kleinen Einblick in das Leben der Stadtbewohner bekommen, wie sie mit nichts trotzdem ihr Leben geniessen. Meistens sind sie aufgrund der Temperaturen auf der Strassen, den Kindern ist es Spielplatz und den Erwachsenen Treffpunkt für den Quartiertratsch und Spiele.

Die Häuser sind sehr spärlich eingerichtet und eben Einkaufsmöglichkeiten, wie wir sie kennen, gibt es nicht. Man tauscht über die Gasse Kinderkleider oder hat irgendwo ein paar Früchte die man kaufen kann. Oftmals werden die Geschäfte über ein Fenster der Wohnung abgewickelt, das oft gar vergittert ist.

Beizli in der Altstadt - Verkauf auch über die Gasse
Mittagslunch haben wir in einem kleinen Innenhof einer Parterrewohnung gegessen, es gab Omeletts in einem Hamburgerbrötchen. Kostenpunkt für 4 Süssgetänke – selber gemachter Ananasschorle und 3 Omletten, sowie einem Hamburger: 2 CHF! Die Wohnungen sind ohne Fenster und bestehen aus einer Kochgelegenheit und einer kleinen Stube, die auf die Strasse hin offen ist. Vermutlich hat es auch einen Schlafraum. Fenster aus Glas gibt es kaum, meist werden abends dann einfach die Läden geschlossen.

Piazza Vejicho
Kaffee gab’s auf dem Piazzo Viejo, einem wunderschön restaurierten Platz inmitten der Altstadt, aber auch inmitten der alten, zerfallenen Häuser Havannas. Oft haben wir heute ehemalige Geschäfte gesehen, die leerstehen oder Häuser die zerfallen, aber grundsätzlich wunderschön wären. Hier gäbe es viel zu tun, wenn das Geld vorhanden wäre.

















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