Einmal geht alles zu Ende. Heute ist der letzte volle Tag in
Island für uns - wir gönnen uns zuerst eine Rundfahrt um den Walfjord. Hier
wurde gemäss der Sage ein Fischer bestraft, der einer Elfe wahnsinnig gefallen hat
und unsichtbar wurde. Dann war er für die Gemeinde Saurbaer für ein ganzes Jahr
unsichtbar und hat mit der Elfe ein Kind gezeugt. Der Elfe versprach er, als
ihn das Heimweh packte, dass er, wenn er wieder nach Hause könne, das Kind
taufen liesse und es so entsprechend in der Gemeinde aufgenommen werde. Als
aber der Zeitpunkt der Taufe dann kam, verleugnete er das Kind und wurde zur Strafe
von der Elfe in einen bösen Wal verwandelt, der lange Zeit im Fjord sein Unwesen
trieb und diverse Schiffe versenkte. Dem Pfarrer von Saurbaer gelang es Jahrhunderte
später, den Wal über den ganzen Fjord nach hinten und sogar über den Glymourfall
hinauf zu drängen, wo er in tausend Stücke zersprang und seither nie mehr im
Fjord gesehen wurde.
Als Akklimatisation an die Zivilisation besuchen wir am Nachmittag
Reykjavik, ein Städtchen in der Grösse von Winti, mit einer Kirche in der
Grösse, wie sie nach New York passen würde!
Schliesslich „stranden“ wir wieder in Keflavik, wo wir von Andi Fischer, dem Besitzer des Guesthouses 1x6 wiederum wärmstens und
mit einem wundervollen Kaffee aus seiner Gaggia-Maschine empfangen werden. Wenn
dann hier der umgebaute Hotpool fertig ist, ist diese Location in Island ein
absoluter Geheimtipp und muss unbedingt besucht werden. Hier fühlst du dich zu
Hause!
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