Wir wollen uns auf der Vatnsnes-Halbinsel Seals (Seehunde) anschauen.
Doch das Wetter ist sehr windig und so sind die eher im Wasser, denn am
sünnelen. Dennoch gibt es eine Bucht, wo wir etwa 6 Seehunde aus der Ferne beobachten
können. Es macht den Eindruck, als wenn diese Tiere die Menschen meiden – vielleicht
ist man ihnen in der Vergangenheit zu nahe getreten? (Man hat sie hierzulande
früher gerne in die Pfanne gehauen…).
Unterwegs sind ein paar Städte, also Dörfer mit über 122
Einwohner anzusehen; das grösste davon ist Styykkisholmur, wo wir den Hafen und
einige gut erhaltene Gebäude ansehen. Die Häuser wurden hier entgegen dem
restlichen Island liebevoll restauriert und der Ort hat dafür einen europäischen
Preis für Ortsbild und Kultur bekommen.
Zudem ist hier eine sog. Wasserbibliothek
zu bewundern, die aus 24 Wassersäulen besteht, welche mit Wasser aus jedem isländischen
Gletscher gefüllt und so in eine Halle gestellt wurden, dass die Natur darin gespiegelt
wird. Je nachdem, wie man nun vor die Säule steht, gibt es kleine Kunstwerke zu
bewundern, die immer wieder wechseln.
Zur Natur können wir festhalten, dass die Tage meist sehr sonnig,
aber windig sind. Am Abend kommt aber immer ein Nebel auf, der wie eine Welle
über die Berge kommt und das ganze Land in ein mystisches Licht taucht, ganz wie
es sich für das Trollland gehört.
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